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Die Anamnese

 

Bei der homöopathischen Erst-Anamnese (Aufnahme) wird die komplette Krankengeschichte des Patienten erfasst. Besonders wichtig ist dabei die genaue Beschreibung der Beschwerden. Das heißt, der Patient sollte möglichst genaue Angaben zu deren Besserung oder Verschlimmerung, zur Art des Schmerzes oder etwa zum Zeitpunkt des Auftretens machen können. Auch sehr individuelle Eigenheiten wie etwa Abneigung gegen und Verlangen von Speisen sind wichtig. Sollte sich das Gemüt (Psyche) seit der Erkrankung verändert haben, darf dies auf keinen Fall außer Acht gelassen werden.

 

Die Anamnese dauert bei einem Erwachsenen etwa anderthalb bis zwei Stunden. Bei Kindern sind circa eine bis eineinhalb Stunden zu veranschlagen.

 

Diese zeitaufwändige erste Konsultation dient in erster Linie zum Kennenlernen des Patienten und zur Erfassung des chronischen Krankheitsbildes. Kommt der Erkrankte wegen eines akuten Geschehens wie zum Beispiel einer Erkältung, Bronchitis oder Halsschmerzen dauert die Aufnahme dieser Symptome dem entsprechend kürzer.

 

Danach erfolgt die Ausarbeitung, das heißt, ich wähle ein passendes homöopathisches Heilmittel aus. Dies ist ein sehr zeitaufwändiges Verfahren - allein von Hahnemann wurden 130 Mittel mit jeweils bis zu 2.000 verschiedenen Symptomen geprüft. Mittlerweile arbeitet die Homöopathie mit einer erheblich größeren Zahl von Heilmitteln.

 

Steht das homöopathische Heilmittel fest, wird dem Patienten das Rezept mit Einnahmeanleitung zugeschickt.

 

Die Folgekonsultation

 

In chronischen Fällen berichtet mir der Patient etwa zwei Wochen nach der ersten Mitteleinnahme kurz telefonisch, wie sich sein Gesundheitszustand entwickelt hat. Nach weitern zwei bis vier Wochen findet die nächste Konsultation statt. Dabei erfrage ich genau, ob eine Veränderung eingetreten ist, welche Beschwerden sich gebessert haben und welche verschwunden sind. Aufgrund dieses Gesprächs beurteile ich, ob ein neues Mittel ausgearbeitet werden muss oder eine Wiederholung der Mittelgabe in einer anderen Potenz sinnvoll ist.

 

Der Stundensatz liegt derzeit bei 55 €

Es besteht die Möglichkeit die Kosten über die private Krankenversicherung abzurechnen.

 

Zu meiner qualifizierten und professionellen Beratertätigkeit und Therapie gehören selbstverständlich die strenge Verschwiegenheitspflicht, die Verantwortung zu regelmäßigen Fortbildungen und die Supervision.